HEXAL Cholesterin
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Wie wirken Statine?

Die so genannten Cholesterin-Synthese-Hemmer gehören zu den wichtigsten lipidsenkenden Medikamenten. Sie blockieren die Bildung (Synthese) von Cholesterinzur Begriffserklärung in der Leber über die Hemmung eines dafür notwendigen Enzyms, sie werden daher auch Cholesterin-Synthese-Enzym (CSE)-Hemmer genannt.

Als Ausgleich kommt es zu einer Zunahme der LDL-Rezeptoren in den Körperzellen, um den Cholesterinbedarf zu decken. Damit kann mehr LDL-Cholesterinzur Begriffserklärung aus dem Blut in die Zelle geschleust werden und der Cholesterinspiegel im Blut sinkt. Ein Fortschreiten der Atherosklerosezur Begriffserklärung wird dadurch verhindert. Substanzen aus der Gruppe der CSE-Hemmer erkennt man an ihrer Endung "-statin", zum Beispiel Pravastatin oder Simvastatin. Man fasst sie daher auch unter dem Gruppennamen "Statine" zusammen. Sie sind die Wirkstoffgruppe mit den stärksten lipidsenkenden Eigenschaften.

Verschiedene große Untersuchungen mit vielen Patienten zeigen, dass sich Statinezur Begriffserklärung auch in der Praxis bewähren und das Herz-Kreislauf-Risiko erheblich senken können. So vermindern Statine das Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterinzur Begriffserklärung deutlich und reduzieren damit das Risiko einer Herzkranzgefäßerkrankung oder eines Schlaganfalls signifikant. Es wird heute vermutet, dass Statine neben der LDL-Senkung zudem auch instabile Plaques stabiler machen. Sie können kaum noch aufreißen und es bilden sich damit seltener gefährliche Blutgerinnsel. Wenn man die Ergebnisse verschiedener Studien hochrechnet, können durch die Behandlung von Risikopatienten mit Statinen in Deutschland jährlich etwa 9.000 Todesfälle verhindert werden.